Wem das zu hektisch aussieht, der muss leider außerhalb in den Vororten suchen.
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Sonntag, 28. April 2013
Tankstelle
Autofahren und insbesondere das Tanken in Paris ist aus vielerlei Gründen eine schlechte Idee. Wer hier trotzdem nach einer Tankstelle sucht, sollte nach folgendem Bild oder ähnlichem Ausschau halten und ein paar extra Scheinchen einstecken.
Dienstag, 22. Januar 2013
Winterloch
Ich muss zugeben: es ist schwer, so eine Zeitung mit Inhalt zu füllen. Aber kaum liegt hier mal für zwei Tage eine klägliche Schneedecke, überschlagen sich die Zeitungen mit diesbezüglichen Meldungen. Und das kann ganz schön merkwürdig werden,
Die Meldungen über Zugausfälle und den zusammenbrechenden Verkehr, daran hat man sich ja gewöhnt. In Paris und Umgebung braucht es eigentlich nur einen kleinen Anlass und das Chaos im Verkehr bricht los. Und der Schnee war doch ein etwas größerer Störfaktor.
Lustig wird es dann bei Geschichten wie: Einbrecher konnte aufgrund seiner Fußspuren im Schnee ertappt werden! Das war tatsächlich heute zu lesen!
Oder ein fast seitenlanger Artikel, in dem besprochen wird, dass das Skifahren in den Pariser Parks und Gärten verboten ist. Außerdem wird erörtert, ob das Verbot auch durchgesetzt wird und von wem. Nochmal zur Erinnerung: wenn überhaupt, dann war der Schnee hier höchstens für einen Tag zum Skifahren zu gebrauchen.
Aber naja, es bietet eine schöne Ablenkung von Krise, Krieg und Kanzlerin, die zum fünfzigsten Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages die andere Hälfte der Blätter auszufüllen scheint.
Die Meldungen über Zugausfälle und den zusammenbrechenden Verkehr, daran hat man sich ja gewöhnt. In Paris und Umgebung braucht es eigentlich nur einen kleinen Anlass und das Chaos im Verkehr bricht los. Und der Schnee war doch ein etwas größerer Störfaktor.
Lustig wird es dann bei Geschichten wie: Einbrecher konnte aufgrund seiner Fußspuren im Schnee ertappt werden! Das war tatsächlich heute zu lesen!
Oder ein fast seitenlanger Artikel, in dem besprochen wird, dass das Skifahren in den Pariser Parks und Gärten verboten ist. Außerdem wird erörtert, ob das Verbot auch durchgesetzt wird und von wem. Nochmal zur Erinnerung: wenn überhaupt, dann war der Schnee hier höchstens für einen Tag zum Skifahren zu gebrauchen.
Aber naja, es bietet eine schöne Ablenkung von Krise, Krieg und Kanzlerin, die zum fünfzigsten Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages die andere Hälfte der Blätter auszufüllen scheint.
Donnerstag, 29. November 2012
Supraleitender Eiffelturm
Auch in Frankreich gibt es Physiker, die sich dafür engagieren, dass die Physik ein wenig mehr Beachtung in der Öffentlichkeit findet. Unter ihnen ist ein Kollege, der bei Aktionen einer Vereinigung mitmacht, die Schauvorlesungen und ähnliche Veranstaltungen durchführt, bei denen Schülern die Physik schmackhaft gemacht wird. Diese Leute betreiben auch die Seite vulgarisation.fr (englische Version). Auf dieser Seite gibt es Berichte über einige spektakuläre Aktionen, unter anderem über einen schwebend konstruierten supraleitenden Eiffelturm und den wollte ich hier unbedingt mal erwähnt haben.
Mittwoch, 14. November 2012
Nutella-Steuer
Heute wurde im Senat ("Oberhaus" des französischen parlamentarischen Zweikammersystems) die Nutella-Steuer beschlossen. Das Volk soll geschützt werden, Nutella wird teurer, damit es nicht mehr im Überfluss gegessen wird. Ähnlich wie bei Zigaretten.
Das Problem der ungesunden Ernährung bekämpft man hierzulande schon länger im Bereich der mit Fruktose (auch bekannt als Fruchtzucker) gesüßten Lebensmittel, also zum Beispiel Cola. Dies realisiert man, indem eben jene Zutat sehr hoch besteuert wird. Den gleichen Weg geht man auch jetzt und der Bösewicht heißt Palmöl.
Dieses ist in den Medien ja bereits allgegenwärtig, da sein Anbau als Rohstoff für die Energiegewinnung ökologisch mehr als problematisch sein soll. Außerdem ist es sehr ungesund, da es praktisch nur gesättigte Fettsäuren enthält. Weniger bekannt ist, dass Palmöl eine Hauptzutat von Nutella ist.
Heute wurde also eine drastische Erhöhung der Steuer auf Palmöl beschlossen, wodurch Nutella wohl auch im Preis steigen wird. Es betrifft natürlich auch andere Produkte, aber da es sich um das prominenteste und beliebteste betroffenen Lebensmittel handelt, war Nutella in den Medien der Namensgeber für diese Steuer.
Um als Deustcher die Wichtigkeit dieses Themas besser einordnen zu können, sei erwähnt, dass in Frankreich insgesamt mehr Nutella gegessen wird als in Deutschland, obwohl es deutlich weniger Einwohner hat. Der Pro-Kopf-Verbrauch der Franzosen ist weltweit am höchsten und Nutella ist in Paris sehr präsent, denn die erste Zutat bei den meisten Crêpes-Verkäufern heißt: Nutella.
Das Problem der ungesunden Ernährung bekämpft man hierzulande schon länger im Bereich der mit Fruktose (auch bekannt als Fruchtzucker) gesüßten Lebensmittel, also zum Beispiel Cola. Dies realisiert man, indem eben jene Zutat sehr hoch besteuert wird. Den gleichen Weg geht man auch jetzt und der Bösewicht heißt Palmöl.
Dieses ist in den Medien ja bereits allgegenwärtig, da sein Anbau als Rohstoff für die Energiegewinnung ökologisch mehr als problematisch sein soll. Außerdem ist es sehr ungesund, da es praktisch nur gesättigte Fettsäuren enthält. Weniger bekannt ist, dass Palmöl eine Hauptzutat von Nutella ist.
Heute wurde also eine drastische Erhöhung der Steuer auf Palmöl beschlossen, wodurch Nutella wohl auch im Preis steigen wird. Es betrifft natürlich auch andere Produkte, aber da es sich um das prominenteste und beliebteste betroffenen Lebensmittel handelt, war Nutella in den Medien der Namensgeber für diese Steuer.
Um als Deustcher die Wichtigkeit dieses Themas besser einordnen zu können, sei erwähnt, dass in Frankreich insgesamt mehr Nutella gegessen wird als in Deutschland, obwohl es deutlich weniger Einwohner hat. Der Pro-Kopf-Verbrauch der Franzosen ist weltweit am höchsten und Nutella ist in Paris sehr präsent, denn die erste Zutat bei den meisten Crêpes-Verkäufern heißt: Nutella.
Sonntag, 28. Oktober 2012
Pont des Arts
Schatz, schau mal, wie romantisch! So viele Paare haben sich hier in der Cité d'amour ihre Liebe versprochen und ihr auch gleich ein Denkmal gesetzt. Jetzt können alle Leute diese schönen Liebesschlösser bewundern.
Ich will für uns auch eins haben! Komm, wir gehen sofort zum Stand dort hinten und kaufen auch eins. Dann können wir auch zeigen, dass wir aneinander gekettet sind.
Ich will für uns auch eins haben! Komm, wir gehen sofort zum Stand dort hinten und kaufen auch eins. Dann können wir auch zeigen, dass wir aneinander gekettet sind.
Montag, 22. Oktober 2012
Herbst
Nachdem es hier die gesamte letzte Woche geregnet hat, ist am Sonntag noch einmal die Sonne heraus gekommen und alle Leute konnten eine wunderschöne Herbstzeit genießen. Das Laub der Bäume war vielerorts - wie hier im Jardin du Luxembourg - schon malerisch herbstlich gefärbt.
Bei diesem schönen Wetter konnten noch einmal Hochzeitfotos gerettet werden und die Kleinen hatten ihren Spaß beim Ponyreiten oder sonstigem Herumtollen.
Bei diesem schönen Wetter konnten noch einmal Hochzeitfotos gerettet werden und die Kleinen hatten ihren Spaß beim Ponyreiten oder sonstigem Herumtollen.
Samstag, 29. September 2012
Rue Montorgueil
Mal wieder etwas Banales: ich war Essen einkaufen und hatte meine Kamera dabei. Ich war wie üblich in der Rue Montorgueil bei mir um die Ecke. Die ist nicht ganz so touristisch wie die Rue Mouffetard im Quartier Latin, aber genauso schön. Hier ein paar Fotos.
Boulangerien sehen ja meist gut aus.
Zu schade, dass ich keine Pilze mag. Anne hätte ihre Freude gehabt.
Was wir auch noch nicht geschafft haben: hier ein Grillhähnchen vom Spieß zu verspeisen. Die beiden haben es vor meinen Augen einfach gemacht!
Man achte auf die Wachteleier.
Um frischen Fisch zu bekommen, sollte man früh aufstehen. Hier wird schon zusammengeschüttet.
Zum Verschnaufen hat man auch ständig Gelegenheit.
Nachdem alles verkauft wurde, sieht's dann so aus.
Boulangerien sehen ja meist gut aus.
Zu schade, dass ich keine Pilze mag. Anne hätte ihre Freude gehabt.
Was wir auch noch nicht geschafft haben: hier ein Grillhähnchen vom Spieß zu verspeisen. Die beiden haben es vor meinen Augen einfach gemacht!
Man achte auf die Wachteleier.
Um frischen Fisch zu bekommen, sollte man früh aufstehen. Hier wird schon zusammengeschüttet.
Zum Verschnaufen hat man auch ständig Gelegenheit.
Nachdem alles verkauft wurde, sieht's dann so aus.
Mittwoch, 29. August 2012
Eichen
Verwundert nehme ich als aus Rostock stammender Wahlpariser derzeit die Diskussionen um eine kleine Eiche in Lichtenhagen zur Kenntnis. Und wenn es Streit gibt, leiden meist die Falschen und so wurde ihrer Existenz ein vorzeitiges Ende gesetzt, offensichtlich mit der Begründung, es handele sich um ein urdeutsches Symbol. Ist sie das wirklich? Darüber musste ich heute nachdenken, als ich in der Mittagspause laufen war, mitten durch einen Wald mit vielen wunderschönen Eichen.
Viele Staaten und Institutionen schon seit der Antike haben diese Pflanze für sich vereinnahmt. In Frankreich ist dieser Baum ebenfalls sehr verbreitet, auch als Symbol. Nicht nur auf deutschen Uniformen gab und gibt es Eichenlaub, auch auf französischen, zum Beispiel bei den Offizieren der Fremdenlegion. Auch auf Münzen hat Deutschland kein Monopol für Eichenlaub. Zwar gibt es auf den französischen Euromünzen keines mehr, aber auf den Franc-Münzen war es sehr präsent, wie auf diesem Bild der 2-Francs-Münze zu sehen ist.
Viele Staaten und Institutionen schon seit der Antike haben diese Pflanze für sich vereinnahmt. In Frankreich ist dieser Baum ebenfalls sehr verbreitet, auch als Symbol. Nicht nur auf deutschen Uniformen gab und gibt es Eichenlaub, auch auf französischen, zum Beispiel bei den Offizieren der Fremdenlegion. Auch auf Münzen hat Deutschland kein Monopol für Eichenlaub. Zwar gibt es auf den französischen Euromünzen keines mehr, aber auf den Franc-Münzen war es sehr präsent, wie auf diesem Bild der 2-Francs-Münze zu sehen ist.
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| Foto: Eric Gaba |
Erst kürzlich war ich sehr überrascht, dass die Eiche in Frankreich sehr oft vorkommt und eine große Rolle spielt. Und zwar war das in unserem Urlaub in der Provence. Wir mussten mindestens einmal noch unreife Eicheln wegsammeln, um unser Zelt vernünftig aufstellen zu können. Zu meiner Verwunderung gab es Eichen überall. Aufgeklärt hat sich das ganze dann, als wir an einigen Plantagen vorbeikamen. Die gibt es dort wirklich. Des Rätsels Lösung sind: Trüffel. Die wachsen nämlich im Wurzelwerk von Eichen und weil die so beliebt sind, hat man die Eichen überall angepflanzt.
Oft waren sie auch direkt neben einer Olivenanpflanzung zu sehen, genau wie auf der Münze dargestellt. Um einige Plantagen war auch ein Zaun gezogen, mit Hinweisschildern, man solle sich den Trüffeln ja nicht nähern.
Worauf ich hinaus will, ist, dass es eine ganz schön egozentrische und eingeschränkte Sichtweise ist, die Eiche auf ein deutsches Symbol zu reduzieren. Die gibt es nämlich durchaus auch woanders und werden auf ähnliche Weise verehrt.
Sonntag, 22. Juli 2012
Paris Plages
Am rechten Seineufer, also auf meiner Seite, wurde diese Woche wieder ein Strand eingerichtet. Pünktlich zu diesem Termin ist das Wetter schön geworden und die Leute können in Liegestühlen und im Sand sitzen und den vorbeifahrenden Booten zuschauen und umgekehrt.
Da man natürlich nicht zur Abkühlung in den Fluss springen kann, wurde ein Berieselungsanlage aufgestellt. Die Temperaturen sind allerdings noch nicht sehr sommerlich, so dass bisher nur einige wenige Wagemuteige davon Gebrauch machen.
Imbissbuden und Getränkestände wurden auch hingestellt, so eine richtig schöne Veranstaltung, man muss den Touristen ja was bieten. Eigentlich glaube ich aber, dass das Ganze eine Ablenkung ist, damit die Massen von anderen Dingen ferngehlten werden die sonst zu sehr überlaufen wären.
Wie zum Beispiel das direkt nebenan stattfindende Festival FNAC live (FNAC ist hier die größte Elektronik-Handelskette). Hier gibt es vier Tage lang Konzerte auf dem Platz vorm Hotel de Ville.
Da man natürlich nicht zur Abkühlung in den Fluss springen kann, wurde ein Berieselungsanlage aufgestellt. Die Temperaturen sind allerdings noch nicht sehr sommerlich, so dass bisher nur einige wenige Wagemuteige davon Gebrauch machen.
Imbissbuden und Getränkestände wurden auch hingestellt, so eine richtig schöne Veranstaltung, man muss den Touristen ja was bieten. Eigentlich glaube ich aber, dass das Ganze eine Ablenkung ist, damit die Massen von anderen Dingen ferngehlten werden die sonst zu sehr überlaufen wären.
Wie zum Beispiel das direkt nebenan stattfindende Festival FNAC live (FNAC ist hier die größte Elektronik-Handelskette). Hier gibt es vier Tage lang Konzerte auf dem Platz vorm Hotel de Ville.
Sonntag, 15. Juli 2012
Eindrücke von der Fête Nationale
Ein paar Impressionen von den Ereignissen am 14. Juli dürfen hier natürlich nicht fehlen. Farben spielen die Hauptrolle.
Sehr patriotisches Accessoir, was aber wahrscheinlich noch von der EM stammt:
Wirklich jeder war voll dabei:
Folgendes darf natürlich auch nicht fehlen:
Es gab natürlich wieder einige, die aus der Reihe tanzten:
Und abends kam dann wieder alles durcheinander:
Sehr patriotisches Accessoir, was aber wahrscheinlich noch von der EM stammt:
Wirklich jeder war voll dabei:
Folgendes darf natürlich auch nicht fehlen:
Es gab natürlich wieder einige, die aus der Reihe tanzten:
Und abends kam dann wieder alles durcheinander:
Samstag, 14. Juli 2012
Kulturelle Unterschiede
Als das Wetter Anfang des Jahres für kurze Zeit einmal schön war, sind wir auf das Hochhaus "La Tour Montparnasse" gestiegen. Ich habe das jetzt extra so kompliziert geschrieben, um zu verdeutlichen, dass das französische Wort für Turm weiblich ist. Während dies bei der Tour, also der Rundreise, welche durch das gleiche französische Wort ausgedrückt wird, recht normal erscheint, ist ein weiblicher Turm in der Vorstellung eines Deutschen doch recht ungewöhnlich.
Wir standen also auf diesem Hochhaus und genossen den Ausblick auf Paris, machten viele Fotos und haben später dann einen kitschig romantischen Sonnenuntergang erlebt. Dabei hatten wir auch den Eiffelturm im Blick und nach der Dämmerung wurde dann auch die - ich nenne sie mal dekorative - Beleuchtung eingeschaltet.
Wir starrten also alle zusammen - denn es waren einige Menschen dort oben - auf diese Erscheinung. Plötzlich sagte ein Franzose neben mir zu seiner Frau: "Elle est magnifique comme ca!" Übersetzt heißt dies "Sie sieht wunderschön aus!" und wird eigentlich für Frauen gebraucht. Ich war schockiert. Mir ist in diesem Augenblick klar geworden, das ein Franzose den Eiffelturm mit ganz anderen Augen sehen muss, als ein Deutscher.
Und richtig, ich habe das später dann auch noch einmal mit Franzosen diskutiert. Der Eiffelturm wird als eine Frau betrachtet. Seine Form wird als typisch weiblich empfunden, was ja eigentlich auch einzusehen ist. Auch die verschiedenen Dekorationen, mit denen er im Laufe der Jahre immer wieder versehen wurde, wurde als Schmuck geshen, den nun einmal eine Frau trägt. Zum Beispiel wurde er zum Besuch einer chinesischen Delegation rot angeleuchtet, was als eher anzüglich empfunden wurde.
Aber ich bleibe dabei, gerade ein Turm symbolisiert in meiner Vorstellung nicht gerade Weiblichkeit und ich kann mit dieser Stahlkonstruktion eigentlich keine Frau identifizieren.
Wir standen also auf diesem Hochhaus und genossen den Ausblick auf Paris, machten viele Fotos und haben später dann einen kitschig romantischen Sonnenuntergang erlebt. Dabei hatten wir auch den Eiffelturm im Blick und nach der Dämmerung wurde dann auch die - ich nenne sie mal dekorative - Beleuchtung eingeschaltet.
Wir starrten also alle zusammen - denn es waren einige Menschen dort oben - auf diese Erscheinung. Plötzlich sagte ein Franzose neben mir zu seiner Frau: "Elle est magnifique comme ca!" Übersetzt heißt dies "Sie sieht wunderschön aus!" und wird eigentlich für Frauen gebraucht. Ich war schockiert. Mir ist in diesem Augenblick klar geworden, das ein Franzose den Eiffelturm mit ganz anderen Augen sehen muss, als ein Deutscher.
Und richtig, ich habe das später dann auch noch einmal mit Franzosen diskutiert. Der Eiffelturm wird als eine Frau betrachtet. Seine Form wird als typisch weiblich empfunden, was ja eigentlich auch einzusehen ist. Auch die verschiedenen Dekorationen, mit denen er im Laufe der Jahre immer wieder versehen wurde, wurde als Schmuck geshen, den nun einmal eine Frau trägt. Zum Beispiel wurde er zum Besuch einer chinesischen Delegation rot angeleuchtet, was als eher anzüglich empfunden wurde.
Aber ich bleibe dabei, gerade ein Turm symbolisiert in meiner Vorstellung nicht gerade Weiblichkeit und ich kann mit dieser Stahlkonstruktion eigentlich keine Frau identifizieren.
Donnerstag, 12. Juli 2012
Quatorze juillet
Ja, endlich ist es soweit. Ganz Paris kann es kaum erwarten, der 14. Juli naht. Die Place de la Concorde ist seit Mittwoch gesperrt, nachdem dort seit einem Monat schon die Tribünen für die Prominenz stehen. Meine Kollegen, die die ganze Situation dadurch in einem noch schöneren Stau erleben dürfen, sind besonders begeistert.
Aber im Ernst, die Zeitungen überschlagen sich mit Berichten über die Vorbereitungen. Am Mittwoch hat schon eine Probe-Parade stattgefunden, der Verteidigungsminister war zufrieden bis begeistert. Es ist ja auch für ihn eine Premiere, er ist frisch im Amt. Das Ganze hat bei Dauerregen stattgefunden und für Samstag ist die Vorhersage auch nicht viel besser. Die Flugzeuge sind ebenfalls schon eine Proberunde geflogen, was ich nicht direkt mitbekommen habe. Aber so ein Probefliegen habe ich bereits 2010 einen Tag vor meinem Geburtstag erleben dürfen.
Heute habe ich in der Metro Fremdenlegionäre gesehen, erkennbar am markanten weißen Hut. Die sieht man in Paris ja auch nicht alle Tage. Die Sappeure, von denen ich letztes Jahr berichtet habe, gehören im Übrigen auch der Fremdenlegion an, wurde mir berichtet (und kann man auch nachlesen). Auf dem Foto von damals erkennt man auch den weißen Hut.
Jeder freut sich aufs große Feuerwerk. Dazu vielleicht ein paar Hintergrundinformationen: bereits einen Tag früher, also am Freitagabend finden in den kleineren Städten um Paris organisierte Feuerwerke statt, die man sich von Paris aus angucken kann. Dieses Jahr wird daraus aber wahrscheinlich wegen des Regens nichts. Außerdem bemerkenswert in diesem Zusammenhang: es gibt zu Silvester in Paris kein Feuerwerk. Kein bisschen! Wer hier also eins sehen will, muss Anfang Juli herkommen.
Aber im Ernst, die Zeitungen überschlagen sich mit Berichten über die Vorbereitungen. Am Mittwoch hat schon eine Probe-Parade stattgefunden, der Verteidigungsminister war zufrieden bis begeistert. Es ist ja auch für ihn eine Premiere, er ist frisch im Amt. Das Ganze hat bei Dauerregen stattgefunden und für Samstag ist die Vorhersage auch nicht viel besser. Die Flugzeuge sind ebenfalls schon eine Proberunde geflogen, was ich nicht direkt mitbekommen habe. Aber so ein Probefliegen habe ich bereits 2010 einen Tag vor meinem Geburtstag erleben dürfen.
Heute habe ich in der Metro Fremdenlegionäre gesehen, erkennbar am markanten weißen Hut. Die sieht man in Paris ja auch nicht alle Tage. Die Sappeure, von denen ich letztes Jahr berichtet habe, gehören im Übrigen auch der Fremdenlegion an, wurde mir berichtet (und kann man auch nachlesen). Auf dem Foto von damals erkennt man auch den weißen Hut.
Jeder freut sich aufs große Feuerwerk. Dazu vielleicht ein paar Hintergrundinformationen: bereits einen Tag früher, also am Freitagabend finden in den kleineren Städten um Paris organisierte Feuerwerke statt, die man sich von Paris aus angucken kann. Dieses Jahr wird daraus aber wahrscheinlich wegen des Regens nichts. Außerdem bemerkenswert in diesem Zusammenhang: es gibt zu Silvester in Paris kein Feuerwerk. Kein bisschen! Wer hier also eins sehen will, muss Anfang Juli herkommen.
Mittwoch, 27. Juni 2012
Skandal
Ich soll hier nochmal schreiben, dass es ein Skandal ist, dass das Samaritaine dicht gemacht wurde. Unerhört! Und alles nur wegen der Spekulationen und den vielen reichen Touristen. Am schlimmsten ist, die armen Pariser haben gar nichts davon und müssen darunter leiden.
Es ist nämlich so, wurde mir erbost erklärt, dass ein Investor beschlossen hat, dass sich mit Büroräumen und einem Luxushotel in dieser Lage viel mehr Geld verdienen lässt, als mit einem Kaufhaus für Normalos. So! Erledigt!
Es ist nämlich so, wurde mir erbost erklärt, dass ein Investor beschlossen hat, dass sich mit Büroräumen und einem Luxushotel in dieser Lage viel mehr Geld verdienen lässt, als mit einem Kaufhaus für Normalos. So! Erledigt!
Sonntag, 17. Juni 2012
Prozession
Obwohl Frankreich ein katholisches Land ist, ist Fronleichnam kein
Feiertag gewesen. Am darauffolgenden Wochenende hat die benachbarte
Gemeinde aber trotzdem eine Prozession zu diesem Anlass durchgeführt.
Man ist einmal komplett um meine Wohnung herumgezogen und hat dazu schön gesungen.
Dem Chor kann ich in der Woche abends übrigens manchmal beim Proben zuhören, da der Probenraum ein Fenster in Richtung meiner Wohnung hat.
Der Krankenwagen auf dem Bild gehört neuerdings zum allgemeinen Erscheinungsbild in der Rue de Cléry, da hier ein Büro des Roten Kreuzes eröffnet hat.
Man ist einmal komplett um meine Wohnung herumgezogen und hat dazu schön gesungen.
Dem Chor kann ich in der Woche abends übrigens manchmal beim Proben zuhören, da der Probenraum ein Fenster in Richtung meiner Wohnung hat.
Der Krankenwagen auf dem Bild gehört neuerdings zum allgemeinen Erscheinungsbild in der Rue de Cléry, da hier ein Büro des Roten Kreuzes eröffnet hat.
Donnerstag, 17. Mai 2012
Slums
Ich kannte sie bisher nur aus dem Fernsehen aus Berichten über andere Kontinente und ich weiß nicht, ob es politisch korrekt ist, sie so zu bezeichnen, aber es gibt sie tatsächlich in der Nähe von Paris. Es handelt sich um Lager, über die vor etwa einem Jahr europaweit in den Medien berichtet wurde. Menschen, bei denen es sich überwiegend um Roma handeln soll und die keinen festen Wohnsitz haben, haben sich in ihnen mit einfachsten Mitteln ein Obdach geschaffen. In den Medien wurde damals hauptsächlich über die harte Haltung der französischen Regierung diskutiert.
Auf meinem Arbeitsweg fuhr ich täglich an zwei solchen Lagern vorbei, die direkt an der Autobahn liegen. Es gehört für mich schon zum Alltag, dass es direkt in meiner Umgebung Menschen gibt, die so leben. Vor ein paar Wochen wurde eines dieser Lager geräumt. Für den vorbeirollenden Verkehr war das ein Spektakel. Durch Schaulustige wurde der Verkehr verlangsamt. Die ehemaligen Einwohner des Lagers standen daneben und haben zugesehen, wie schweres Baugerät ihre Habseligkeiten zermalmte. Die Reste habe ich versucht, mit meiner Handykamera an einem der nächsten Tage aus einem schnell fahrenden Bus zu fotografieren.
Man erkennt noch Schuttberge und aufgeschüttete Erdwälle. Auf einer späteren Fahrt habe ich es noch einmal versucht, aber die Handykamera ist einfach zu langsam.
Auch hier möchte ich insbesondere auf die Erdwälle und Gräben hinweisen. Bei diesen handelt es sich nämlich um eine Taktik der Behörden, die verhindern soll, dass sich die Leute dort wieder ansiedeln. Ein viel kleineres Lager, wahrscheinlich von nur einer Familie, gab es vor kurzer Zeit auch innerhalb von Paris gleich bei mir um die Ecke. Dieses wurde in einem Blumenbeet direkt auf der Straße eingerichtet. Hier haben die Behörden viel schneller reagiert und auch die gleiche Taktik angwendet: es wurden Erdwälle aufgeschüttet, wo vorher noch eine Ebene war.
Dieser Kampf findet täglich für alle sichtbar statt, aber niemend redet mehr wirklich darüber.
Auf meinem Arbeitsweg fuhr ich täglich an zwei solchen Lagern vorbei, die direkt an der Autobahn liegen. Es gehört für mich schon zum Alltag, dass es direkt in meiner Umgebung Menschen gibt, die so leben. Vor ein paar Wochen wurde eines dieser Lager geräumt. Für den vorbeirollenden Verkehr war das ein Spektakel. Durch Schaulustige wurde der Verkehr verlangsamt. Die ehemaligen Einwohner des Lagers standen daneben und haben zugesehen, wie schweres Baugerät ihre Habseligkeiten zermalmte. Die Reste habe ich versucht, mit meiner Handykamera an einem der nächsten Tage aus einem schnell fahrenden Bus zu fotografieren.
Man erkennt noch Schuttberge und aufgeschüttete Erdwälle. Auf einer späteren Fahrt habe ich es noch einmal versucht, aber die Handykamera ist einfach zu langsam.
Auch hier möchte ich insbesondere auf die Erdwälle und Gräben hinweisen. Bei diesen handelt es sich nämlich um eine Taktik der Behörden, die verhindern soll, dass sich die Leute dort wieder ansiedeln. Ein viel kleineres Lager, wahrscheinlich von nur einer Familie, gab es vor kurzer Zeit auch innerhalb von Paris gleich bei mir um die Ecke. Dieses wurde in einem Blumenbeet direkt auf der Straße eingerichtet. Hier haben die Behörden viel schneller reagiert und auch die gleiche Taktik angwendet: es wurden Erdwälle aufgeschüttet, wo vorher noch eine Ebene war.
Dieser Kampf findet täglich für alle sichtbar statt, aber niemend redet mehr wirklich darüber.
Dienstag, 20. März 2012
Bordeaux
Ich war gerade für anderthalb Tage dienstlich in Bordeaux. Da die Zugfahrt von dreieinhalb Stunden für meine Kollegen viiiiel zu lang war, sind wir geflogen. Es gab viel mit den Leuten vor Ort zu besprechen, weshalb nicht viel Freizeit blieb. Dennoch sind wir gestern Abend, also zwei Kollegen und ich, noch ein wenig die Innenstadt erkunden gewesen, einschließlich eines netten Restaurantbesuchs. Obwohl sie im Inland liegt, herrscht in der Stadt ein maritimes Flair, weil sie durch einen sehr breiten Fluss - die Garonne - mit dem Meer verbunden ist und hier früher einer der größten Häfen Frankreichs lag. Die Architektur der Stadt ist pompös und lässt auf ihren Reichtum, besonders in vergangenen Zeiten, schließen. Die Grundlage dieses Reichtums bildete früher der Handel, insbesondere mit Wein und Sklaven. Am meisten in Erinnerung wird mir wohl der trockene Satz einer Kollegin bleiben, ein Teil ihrer Familiengeschichte sei hier geschrieben worden. Sie wurde auf Martinique geboren und hat afrikanische Vorfahren.
Samstag, 11. Februar 2012
Französische Passion
In diesen Tagen findet im Grand Palais eine Austellung statt, die - wie mir erklärt wurde - eine große Passion vieler Franzosen repräsentiert: die Liebe zu Karten und Plänen. Man sammelt und betrachtet vorzugsweise alte geographische Zeichnungen von Landschaften und besonders historischen Bauwerken und Ortschaften. Die ausgestellte Sammlung bildet demnach den Höhepunkt dieses kollektiven Hobbies. Es handelt sich um eine königliche Reliefsammlung von historisch bedeutsamen Festungen und Festungsstädten. Das besondere ist, dass es sich um zeitgenössische Modelle handelt, die zur strategischen Planung dienten. Anhand dieser aufwendigen Konstruktionen wurde den verschiedenen französischen Königen die Vor- und Nachteile verschiedener Bauwerke erläutert und bei der Gelegenheit wurden natürlich auch finanzielle Mittel erbeten. Außerdem boten diese sehr detailreichen und beeindruckenden Reliefs die Möglichkeit, ausländischen Staatsgästen zu imponieren und sie einzuschüchtern. Mir hat es gefallen, allerdings ist das Grand Palais unbeheizt und die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt haben den Spaß ein wenig eingeschränkt.
Montag, 26. Dezember 2011
Weihnachtsstreik
Die besinnliche Zeit des Jahres wurde für mich durch einen Generalstreik eingeleitet. Diesmal streikten die Belgier gegen die Sparmaßnahmen der Regierung, die ihre Staatsschulden in den Griff bekommen wollte. Als Folge brach der gesamte Bahnverkehr Belgiens zusammen und auch mein Zug nach Köln fuhr nicht. Also war ich gezwungen, als Alternative die gute alte Deutsche Bahn zu nehmen. Diese fährt nämlich von Paris und zwar mit einem Umweg um Belgien herum nach Frankfurt am Main. Von hier konnte ich mich dann auf den Weg nach Bonn machen, ab da ging es mit dem Auto nach Rostock weiter. Danach verlief alles ohne nennenswerte Störungen und ich hatte schöne Weihnachten. Es gab genüssliche Geschenke und einen leckeren Entenbraten.
Samstag, 17. Dezember 2011
Sprechen lernen
Seit einiger Zeit nutze ich meine Zeit morgens und abends im Bus produktiv, um mein Französisch zu verbessern. Ich habe dort Frédéric kennengelernt, der sehr erfreut ist, dass ich sein Schuldeutsch (14 Jahre Unterricht!) verbessern kann und im Gegenzug hilft er mir. Sprachtandem nennt man das, glaube ich. Hauptsächlich lesen wir Texte laut vor, verbessern den anderen in der Aussprache und sprechen darüber.
Ich lese Asterix und manchmal eine Tageszeitung. Da der erste Asterix-Band nächste Woche zu Ende geht, haben wir am Freitag darüber diskutiert, was ich danach lesen könnte. Irgendwann sind wir dann auf Lucky Luke gekommen, worüber ich lachen musste, weil Frédéric es französisch ausgesprochen hat ("Lücki Lük"). Aber er hat mich dann auch gleich sehr ernst über meine Unwissenheit aufgeklärt und gesagt, dass es sich um einen frankophenen (ursprünglich belgischen) Comic handelt. Und tatsächlich war ich sehr erstaunt, dass diese Geschichten im Dunstkreis der Asterix-Autoren entstanden sind. Man lernt halt nie aus.
Ich lese Asterix und manchmal eine Tageszeitung. Da der erste Asterix-Band nächste Woche zu Ende geht, haben wir am Freitag darüber diskutiert, was ich danach lesen könnte. Irgendwann sind wir dann auf Lucky Luke gekommen, worüber ich lachen musste, weil Frédéric es französisch ausgesprochen hat ("Lücki Lük"). Aber er hat mich dann auch gleich sehr ernst über meine Unwissenheit aufgeklärt und gesagt, dass es sich um einen frankophenen (ursprünglich belgischen) Comic handelt. Und tatsächlich war ich sehr erstaunt, dass diese Geschichten im Dunstkreis der Asterix-Autoren entstanden sind. Man lernt halt nie aus.
Sonntag, 11. Dezember 2011
Tägliche Laster
Ich werde ja ganz häufig gefragt: Stimmt das eigentlich wirklich?! Trinken die Franzosen zum Mittag schon Wein? Auch am Alltag?!?
Die Antwort lautet: Ja. Aber nicht immer. Sogar eher selten. Zwar gibt es in unserer Kantine ein ganz ordentliches Weinregal, aber die Anzahl der Plops eines herausgezogenen Korkens, die man so hört, ist eher gering. Man gönnt sich ein Fläschchen eher zu einem besonderen Anlass, wurde mir erzählt. So einen Anlass habe ich noch nicht erlebt.
Eine Besonderheit, die ich noch erwähnen möchte, ist die Weinzapfanlage. Aus dieser kann man sich einen weißen oder roten Tischwein für 70 Cent den Viertelliter zapfen. Hab ich aber noch nicht gemacht. Hab auch noch keinen gesehen, der das gemacht hat. Insofern traue ich mich da auch nicht ran. Wer weiß wie lange das Zeug da schon steht.
Außerdem gelten die Franzosen ja traditionell als starke Vielraucher, was sie tatsächlich auch sind. Zumindest schließe ich das aus der doch recht hohen Raucherquote im Kollegenkreis. Allerdings kommen sie sehr zur Freude aller Nichtraucher viel besser mit den Rauchverboten zurecht, die hier auch überall herrschen. Ich habe noch keine Kneipe gesehen, in der geraucht wird. Alle gehen artig vor die Tür. Das gilt erst recht für alle öffentlichen Gebäude und Büros.
Die Antwort lautet: Ja. Aber nicht immer. Sogar eher selten. Zwar gibt es in unserer Kantine ein ganz ordentliches Weinregal, aber die Anzahl der Plops eines herausgezogenen Korkens, die man so hört, ist eher gering. Man gönnt sich ein Fläschchen eher zu einem besonderen Anlass, wurde mir erzählt. So einen Anlass habe ich noch nicht erlebt.
Eine Besonderheit, die ich noch erwähnen möchte, ist die Weinzapfanlage. Aus dieser kann man sich einen weißen oder roten Tischwein für 70 Cent den Viertelliter zapfen. Hab ich aber noch nicht gemacht. Hab auch noch keinen gesehen, der das gemacht hat. Insofern traue ich mich da auch nicht ran. Wer weiß wie lange das Zeug da schon steht.
Außerdem gelten die Franzosen ja traditionell als starke Vielraucher, was sie tatsächlich auch sind. Zumindest schließe ich das aus der doch recht hohen Raucherquote im Kollegenkreis. Allerdings kommen sie sehr zur Freude aller Nichtraucher viel besser mit den Rauchverboten zurecht, die hier auch überall herrschen. Ich habe noch keine Kneipe gesehen, in der geraucht wird. Alle gehen artig vor die Tür. Das gilt erst recht für alle öffentlichen Gebäude und Büros.
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