Wenn man aus den Alpen nach Paris zurückkommt, rechnet man nicht unbedingt mit Schnee, weil das sehr selten vorkommt. Aber gestern wurde ich überrascht. Es schneite tatsächlich heftig und es blieb sogar eine ganze Menge liegen. Dies hatte zur Folge, dass mein TGV auf 230 km/h abbremsen musste, sich deswegen verspätete, und die Müllabfuhr einen Tag nicht kam. Außerdem sah mein Lavendel ein wenig wie ein Weihnachtsbaum aus.
Der Schnee wird im großen und ganzen nicht geräumt, aber es ist faszinierend, dass es ganze Straßen gibt, wo er innerhalb eines Tages weg taut, obwohl an anderen Stellen viel liegen bleibt. Es gibt dort ganz einfach genügend Bars und Restaurants, die die Straße heizen.
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Samstag, 19. Januar 2013
Sonntag, 21. Oktober 2012
Le Grand Rex
Etwa 2 Fußminuten von meiner Wohnung entfernt liegt das größte und geschichtsträchtigste Kino in Paris: das Grand Rex. Es ist wirklich groß und fügt sich nicht sehr harmonisch in seine nähere Umgebung ein, trotzdem ist es ein Monument historique, steht also unter Denkmalschutz.
Hier finden nicht nur Filmvorführungen, sondern auch Theatervorführungen und Konzerte statt. Es hat einen richtigen Kultstatus erreicht und auch ein Nachtclub ist integriert.
Allerdings habe ich den berühmten großen Saal noch nie besucht, da hier - sagen wir mal - eher mäßige Titel laufen - Blockbuster halt. Gestern abend (Samstag) wäre es beinahe soweit gewesen. Nachdem der ursprünglich vorgesehene Film, der in einem anderen Kino lief, ausverkauft war, stand der Plan, ins Grand Rex zu gehen. Es lief der neue Asterix-Film, aber der Saal soll es ja wert sein. Dort angekommen, mussten wir dann leider feststellen: geschlossen für eine private Veranstaltung. Tja, wieder nichts!
Hier finden nicht nur Filmvorführungen, sondern auch Theatervorführungen und Konzerte statt. Es hat einen richtigen Kultstatus erreicht und auch ein Nachtclub ist integriert.
Allerdings habe ich den berühmten großen Saal noch nie besucht, da hier - sagen wir mal - eher mäßige Titel laufen - Blockbuster halt. Gestern abend (Samstag) wäre es beinahe soweit gewesen. Nachdem der ursprünglich vorgesehene Film, der in einem anderen Kino lief, ausverkauft war, stand der Plan, ins Grand Rex zu gehen. Es lief der neue Asterix-Film, aber der Saal soll es ja wert sein. Dort angekommen, mussten wir dann leider feststellen: geschlossen für eine private Veranstaltung. Tja, wieder nichts!
Montag, 17. September 2012
Alles Fassade
Es gibt wohl ein Gesetz, das Häuserbesitzer dazu verpflichtet, die Fassade in Ordnung zu halten. Zumindest nach vorne. Das betrifft bei meinem Haus alle Seiten. Während ich am Putz zumindest in meiner Etage einges zu bemängeln hätte, wird auf Straßenhöhe regelmäßig gestrichen. Als Folge wurden die Graphitis, von denen ich früher berichtete bereits mehrfach übermalt. Seit kurzem gibt es bei mir ein neues Kunstwerk, das man in ähnlicher Form öfter in Paris findet. Es handelt sich immer um Tiere in Überlebensgröße, die fotorealistisch auf Papier dargestellt sind, welches dann auf die Häuserwände geklebt wird.
Dienstag, 31. Juli 2012
Spaziergang
Ich habe einen Spaziergang in meinem Viertel gemacht. Das kam zwar
schon öfter vor, aber diesmal hatte ich eine Kamera dabei und das Wetter
war schön. Folgende Orte sind weniger als 500 Meter von meiner Wohnung
entfernt.
Auf eine Dachterasse bin ich sehr neidisch.
Eine geschlossene Bar mit Navy-Stühlen und gekappter und getapter Laterne davor.
Diese Szene wirkt irgendwie als sei sie viel weiter südlich aufgenommen.
Eine Schule mit dem Wappen von Paris als Mosaik.
Eine alte Laterne.
Donnerstag, 5. Juli 2012
Stadtgarten
Ich bin bis jetzt - obwohl es bereits Juli ist - nicht dazu gekommen, von den gravierenden Veränderungen in meinem Stadtgarten zu berichten, die aufgrund des strengen Winters eingetreten sind. Aufgrund der tiefen Temperaturen im Dezember, die es ja sonst hier nie gibt, sind alle meine Geranien erfroren. Den Winter davor hatten sie ja überstanden, weshalb ich sie in eher schlechtem Zustand übernehmen konnte. Aber jetzt waren sie weg und für mich war das die Möglichkeit eines botanischen Neuanfangs. Ich habe jetzt weitgehend auf Kräuter gesetzt, wegen ihres Nutzwerts und weil sie wahrscheinlich auch Pflegeleichter sind. Inspesondere können einige von ihnen mal eine Woche in der prallen Sonne überleben, ohne gegossen zu werden. Als erstes möchte ich meinen Kräuterkasten zeigen, der aus dem letzten Jahr noch überlebt hat.
Im Kasten sind Oregano, Thymian und Rosmarin die überwintert haben. Links daneben gibt es einen neuen Topf mit provencalischem Basilikum - sehr lecker. Diese Kräuter sind nach Süden angebracht, sie vertragen die Mittagssonne. Genauso wie die Pflanzen im zweiten Kasten auf dieser Seite.
Sehr ausufernd ist hier der Lavendel gewachsen. Er ist nicht sehr zum Kochen geeignet, dafür aber sehr französisch. Bald wird er blühen. Daneben Zitronen-Thymian, der auch sehr üppig wächst, aber mit dem noch nicht sehr viel gekocht wurde. Auf der Nordseite ist der folgende Kasten zu finden.
Darin wachsen drei (noch) kleine Pflanzen Pfefferminze. Diese wurden aus einem wenige Zentimeter langem Zweig gezogen, den ich mir bei Anne abgeschnitten habe. Sie hat die Pflanze als "Marokkanische Minze" vom Herrn J.W. aus B. bekommen. Man kann ihnen fast beim wachsen zuschauen und wenn nichts schlimmes passiert, werde ich wohl im August meinen ersten Mojito trinken können.
Im Kasten sind Oregano, Thymian und Rosmarin die überwintert haben. Links daneben gibt es einen neuen Topf mit provencalischem Basilikum - sehr lecker. Diese Kräuter sind nach Süden angebracht, sie vertragen die Mittagssonne. Genauso wie die Pflanzen im zweiten Kasten auf dieser Seite.
Sehr ausufernd ist hier der Lavendel gewachsen. Er ist nicht sehr zum Kochen geeignet, dafür aber sehr französisch. Bald wird er blühen. Daneben Zitronen-Thymian, der auch sehr üppig wächst, aber mit dem noch nicht sehr viel gekocht wurde. Auf der Nordseite ist der folgende Kasten zu finden.
Darin wachsen drei (noch) kleine Pflanzen Pfefferminze. Diese wurden aus einem wenige Zentimeter langem Zweig gezogen, den ich mir bei Anne abgeschnitten habe. Sie hat die Pflanze als "Marokkanische Minze" vom Herrn J.W. aus B. bekommen. Man kann ihnen fast beim wachsen zuschauen und wenn nichts schlimmes passiert, werde ich wohl im August meinen ersten Mojito trinken können.
Mittwoch, 27. Juni 2012
Incroyable
Unglaublich! Das habe ich heute bei der Heimkehr von der Arbeit gedacht, als sich mir folgendes Bild bot.
Der wöchentlich auftauchende Reinigungsdienst fürs Treppenhaus hat einen Papierkorb für ungewollte Werbesendungen aufgestellt. Jetzt brauchen sie nicht mehr im kompletten Eingangsbereich verteilt zu werden. Eine super Verbesserung. Nicht, dass sich hier am Ende noch Zucht und Ordnung durchsetzt.
Der wöchentlich auftauchende Reinigungsdienst fürs Treppenhaus hat einen Papierkorb für ungewollte Werbesendungen aufgestellt. Jetzt brauchen sie nicht mehr im kompletten Eingangsbereich verteilt zu werden. Eine super Verbesserung. Nicht, dass sich hier am Ende noch Zucht und Ordnung durchsetzt.
Jeu de mots
Hier etwas verspätet, weil eigentlich zur Wahl angebracht, ein kleines nettes Wortspiel aus der kürzesten Straße von Paris.
Sonntag, 17. Juni 2012
Prozession
Obwohl Frankreich ein katholisches Land ist, ist Fronleichnam kein
Feiertag gewesen. Am darauffolgenden Wochenende hat die benachbarte
Gemeinde aber trotzdem eine Prozession zu diesem Anlass durchgeführt.
Man ist einmal komplett um meine Wohnung herumgezogen und hat dazu schön gesungen.
Dem Chor kann ich in der Woche abends übrigens manchmal beim Proben zuhören, da der Probenraum ein Fenster in Richtung meiner Wohnung hat.
Der Krankenwagen auf dem Bild gehört neuerdings zum allgemeinen Erscheinungsbild in der Rue de Cléry, da hier ein Büro des Roten Kreuzes eröffnet hat.
Man ist einmal komplett um meine Wohnung herumgezogen und hat dazu schön gesungen.
Dem Chor kann ich in der Woche abends übrigens manchmal beim Proben zuhören, da der Probenraum ein Fenster in Richtung meiner Wohnung hat.
Der Krankenwagen auf dem Bild gehört neuerdings zum allgemeinen Erscheinungsbild in der Rue de Cléry, da hier ein Büro des Roten Kreuzes eröffnet hat.
Freitag, 16. März 2012
Chauffe-eau
Der Wassererhitzer, das ist die Vokabel, die ich durch mein neuestes Abenteuer gelernt habe. Eben jener ist letzte Woche in meiner Wohnung kaputt gegangen. Also hieß es, eine Reparatur organisieren, wenn ich nicht ewig kalt duschen wollte. Leichter gesagt, als getan mit meinen rudimentären Sprachkenntnissen. Also die Kollegen befragen. Die Aussagen reichten von "am besten, man kennt irgendjemanden" über "man kann froh sein, wenn sich überhaupt jemand herablässt, etwas zu reparieren" bis hin zu "In Paris sind ALLE Handwerker Diebe!". Nicht sehr ermutigend, aber glücklicherweise habe ich über meinen Vermieter eine Telefonnummer von einer Nachbarin bekommen, unter der sich angeblich ein zuverlässiger Klempner melden würde.
Am Ende wurde alles gut, die Telefonanrufe hat größtenteils ein Kollege erledigt, da telefonieren auf französisch noch sehr schwer für mich ist und die Leute, wenn sie nicht geduldig genug mit mir sind, einfach auflegen. In dem Zusammenhang habe ich aber meine erste Nachricht auf französisch auf dem Anrufbeantworter abgehört und auch verstanden.
Auf jeden Fall kamen hier heute drei Leute an, von denen zwei Leute noch schlechter französisch sprachen, als ich. Jetzt ist das Gerät ausgetauscht und ich habe wieder warmes Wasser.
Am Ende wurde alles gut, die Telefonanrufe hat größtenteils ein Kollege erledigt, da telefonieren auf französisch noch sehr schwer für mich ist und die Leute, wenn sie nicht geduldig genug mit mir sind, einfach auflegen. In dem Zusammenhang habe ich aber meine erste Nachricht auf französisch auf dem Anrufbeantworter abgehört und auch verstanden.
Auf jeden Fall kamen hier heute drei Leute an, von denen zwei Leute noch schlechter französisch sprachen, als ich. Jetzt ist das Gerät ausgetauscht und ich habe wieder warmes Wasser.
Freitag, 24. Februar 2012
Schönes Wetter
Heute ist der Frühling über Paris hereingebrochen, das Thermometer zeigte zwischendurch fünzehneinhalb Grad Celsius und die Leute aufgrund des schönen Wetters auffallend freundliche Gesichter. Morgen soll es noch schöner werden, da hab ich vorsorglich gleich mal Fenster geputzt, damit die Sonne meine Wohnung beim Frühstück auch gut durchscheinen kann.
Außerdem gab es auf der Heimfahrt heute zwei interessante Dinge zu sehen. Zuerst einen Schornsteinfeger auf einem Hausdach bei der Arbeit. Bei der Gelegenheit hab ich auch erfahren, dass dies im ganzen Bus nur mir Glück gebracht hat, denn Schornsteinfeger bringen nur Deutschen und nicht Franzosen Glück. Zum anderen habe ich auf der Straße ein paar Polizisten bei der Arbeit beobachten können. Eigentlich alltäglich, aber heute habe ich sie zum ersten Mal blitzen sehen. Ob das bei dem ewigen Stau hier und einem duchschnittlichen Ampelabstand von 50 Metern irgendwie Sinn ergibt, weiß ich nicht. Vielleicht sind die Leute vom Dauerstau ja so frustriert, dass sie auf den wenigen Metern zwischen zwei roten Ampeln sehr schnell beschleunigen.
Außerdem gab es auf der Heimfahrt heute zwei interessante Dinge zu sehen. Zuerst einen Schornsteinfeger auf einem Hausdach bei der Arbeit. Bei der Gelegenheit hab ich auch erfahren, dass dies im ganzen Bus nur mir Glück gebracht hat, denn Schornsteinfeger bringen nur Deutschen und nicht Franzosen Glück. Zum anderen habe ich auf der Straße ein paar Polizisten bei der Arbeit beobachten können. Eigentlich alltäglich, aber heute habe ich sie zum ersten Mal blitzen sehen. Ob das bei dem ewigen Stau hier und einem duchschnittlichen Ampelabstand von 50 Metern irgendwie Sinn ergibt, weiß ich nicht. Vielleicht sind die Leute vom Dauerstau ja so frustriert, dass sie auf den wenigen Metern zwischen zwei roten Ampeln sehr schnell beschleunigen.
Samstag, 17. Dezember 2011
Donnerstag, 21. Juli 2011
Superlativ
Heute habe ich wieder etwas über meine nähere Umgebung gelernt. Wie ich ja früher schon einmal berichtet habe, liegt meine Wohnung zwischen zwei Straßen, sodass ich Fenster zu zwei Seiten habe. Zusätzlich befindet sich in der Nähe des Hauses eine Treppe, die diese beiden Straßen miteinander verbindet. Da diese Treppe einen Straßennahmen trägt, habe ich recherchiert und herausgefunden, dass sie offiziell im Straßenverzeichnis von Paris aufgeführt wird. Die Rue des Degrés ist die kürzeste Straße von Paris! Auf weniger als 6 Metern wurden 4 Schilder mit ihrem Namen darauf angebracht. Ich frage mich, wer sich eigentlich die Mühe macht, einen Straßennamen zu vergeben und Schilder anzubringen, wenn diese Straße auf keinem Stadtplan verzeichnet ist.
Montag, 27. Juni 2011
Sommer
Der Sommer ist nach Paris zurückgekehrt. Und wie! Es handelt sich um eine richtige Hitzewelle. Eine Wetterstation ganz in der Nähe meines Arbeitsplatzes hat heute einen Tageshöchstwert von 38 °C gemessen! Im Schatten! Sehr schön zu sehen ist bei diesen Messwerten auch die Verschiebung des Maximums weit nach hinten auf kurz nach 17 Uhr (aufgrund der Lage von Paris innerhalb der Zeitzone). Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich zum Glück gerade in den klimatisierten Bus gesetzt, der mich nach Hause gefahren hat. In Paris waren es dann nur noch 35 °C. In meiner angenehm kühlen (26 °C) Wohnung habe ich dann erstmal aufs Durchlüften verzichtet und hoffe darauf, dass die Temperaturen draußen heute noch unter 30 °C fallen.
Nachtrag: Ich musste feststellen, dass eine weitere benachbarte Wetterstation sogar über 42 °C gemessen hat. Uff! Auf jeden Fall war es ziemlich warm.
Nachtrag: Ich musste feststellen, dass eine weitere benachbarte Wetterstation sogar über 42 °C gemessen hat. Uff! Auf jeden Fall war es ziemlich warm.
Freitag, 10. Juni 2011
Neues vom Stadtgarten
Heute will ich stolz von meinen Geranien berichten. Ich hatte ja zu Beginn meines Aufenthalts hier davon berichtet, dass ich sie knapp vor dem Tode bewahrt habe. Sie gediehen unter meiner Pflege und bei dem schönen Pariser Wetter gut und haben begonnen zu blühen. Bevor ich zu sehr aushole, lass ich lieber Bilder sprechen:
Ich jedenfalls finde den Unterschied zum Ausgangszustand ertaunlich und erfreue mich des Anblicks.
Ich jedenfalls finde den Unterschied zum Ausgangszustand ertaunlich und erfreue mich des Anblicks.
Samstag, 7. Mai 2011
Heimwerken
Ich hatte ja am Anfang berichtet, dass das Schloss meiner Eingangstür sehr schwergängig ist. Dieser Zustand hat sich zuletzt weiter verschlechtert, sodass ich nur noch mit Mühe meine Wohnung betreten oder verlassen konnte. Also habe ich Ursachenforschung betrieben und herausgefunden, dass sich die Tür vezogen hat und das Schloss nun ein wenig zu hoch sitzt, weshalb die Schließbolzen stark am Rahmen schleifen. Das Schloss ist glücklicherweise so konstruiert, dass ich seine Befestigungsschrauben lösen konnte und es einen Viertelmillimeter weiter unten wieder festschrauben konnte. Jetzt komme ich wieder ohne Probleme rein und raus. Tja, so ist das halt in Altbauten.
Samstag, 30. April 2011
Nachtrag: Touristen!
Wer lesen kann ist klar im Vorteil! Am Nachbarhaus hängt eine Plakette, aus der sogar ich mir zusammenreimen konnte, dass hier einst Geschichte geschrieben wurde. Genau hier haben königstreue Leute versucht, Ludwig XVI zu befreien und vor dem Schafott zu retten! Ist ihnen nicht gelungen. Näheres erfährt man hier, dort ist auch die besagte Plakette abgebildet.
Platz
Ein Stehplatz findet sich ja bekanntlich auch in jeder noch so vollen Kneipe* und auch in meiner kleinen knapp 20 m² "großen" Wohnung findet sich Platz zum Wäschetrocknen. Heute habe ich ausprobiert, durch meine Wohnküche 4 Wäscheleinen zu spannen. Hat geklappt! Ich brauchte zwar gar nicht soviel Platz, aber man weiß ja nie.
Kochen wäre jetzt ein wenig umständlich, aber am Schreibtisch und auf der Couch kann man noch bequem sitzen.
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* Wer diese Weisheit nicht kennt, dem sei dringend ein Besuch beim "Klausner" im Ortsteil Tarnewitz in Boltenhagen angeraten.
Kochen wäre jetzt ein wenig umständlich, aber am Schreibtisch und auf der Couch kann man noch bequem sitzen.
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* Wer diese Weisheit nicht kennt, dem sei dringend ein Besuch beim "Klausner" im Ortsteil Tarnewitz in Boltenhagen angeraten.
Geräusche
Heute mache ich Haushaltstag. Das heißt, ich wasche Wäsche und räume ein wenig auf. Ich habe alle Fenster geöffnet und ein paar Hemden zum trocknen aufgehängt. Die nächste Waschmaschine läuft. In dieser Situation komme ich in den Genuss der Geräusche der Großstadt.
Anne und ich haben in unserer ersten Woche festgestellt, das hier gegen unsere Erwartung sehr wenig Verkehrslärm zu hören ist. Stattdessen hört man die Geräusche der Menschen, von denen es hier sehr viele auf engstem Raum gibt. Von der Hochzeit gegenüber hatte ich ja bereits geschrieben.
Heute stelle ich fest, dass, wenn ich auf der Seite der Rue Beauregard heraushöre, ich nicht der einzige bin, der Wäsche wäscht. Auf der Seite der Rue de Cléry übt jemand auf seinem Saxophon. Neulich Abend hat in dieser Richtung auch ein Countertenor gesungen. Die Händler der Prêt-à-porter-Geschäfte gegenüber rufen ihren Lieferanten etwas zu und zwischen alledem hört man Vögel zwitschern.
Anne und ich haben in unserer ersten Woche festgestellt, das hier gegen unsere Erwartung sehr wenig Verkehrslärm zu hören ist. Stattdessen hört man die Geräusche der Menschen, von denen es hier sehr viele auf engstem Raum gibt. Von der Hochzeit gegenüber hatte ich ja bereits geschrieben.
Heute stelle ich fest, dass, wenn ich auf der Seite der Rue Beauregard heraushöre, ich nicht der einzige bin, der Wäsche wäscht. Auf der Seite der Rue de Cléry übt jemand auf seinem Saxophon. Neulich Abend hat in dieser Richtung auch ein Countertenor gesungen. Die Händler der Prêt-à-porter-Geschäfte gegenüber rufen ihren Lieferanten etwas zu und zwischen alledem hört man Vögel zwitschern.
Touristen!
Ich habe jetzt öfters beobachtet (und für diesen Blog auch fotografiert), dass vor meinem Haus Touristengruppen stehen bleiben. Ihnen wird dann so ungefähr 10 Minuten irgendetwas erzählt, das ich leider nicht verstehe, da die Touristenführer französisch sprechen. Ich hoffe, dass ich irgendwann einmal herausfinde, was es so interessantes direkt vor meinem Haus zu erzählen gibt.
Samstag, 23. April 2011
Stadtgarten II
Ich hatte ja berichtet, dass für den Inhalt eines Blumenkastens keinerlei Hoffnung mehr bestand. Dieser wurde nun gerodet. Im Supermarkt um die Ecke wurden zwei Kräutertöpfe mit Thymian und Rosmarin besorgt und eingepflanzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Auffällig ist natürlich der dritte freie Platz im Blumenkasten. Hierfür kommen noch Lavendel, Oregano oder Majoran in Frage. Lavendel gab es auch in einigen Blumenläden zu kaufen, aber bisher bot sich noch kein Kauf an, weil wir keine Lust zum Tragen hatten, als wir gerade an einem solchen Geschäft vorbei kamen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Auffällig ist natürlich der dritte freie Platz im Blumenkasten. Hierfür kommen noch Lavendel, Oregano oder Majoran in Frage. Lavendel gab es auch in einigen Blumenläden zu kaufen, aber bisher bot sich noch kein Kauf an, weil wir keine Lust zum Tragen hatten, als wir gerade an einem solchen Geschäft vorbei kamen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
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