Ich will für uns auch eins haben! Komm, wir gehen sofort zum Stand dort hinten und kaufen auch eins. Dann können wir auch zeigen, dass wir aneinander gekettet sind.
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Sonntag, 28. Oktober 2012
Pont des Arts
Schatz, schau mal, wie romantisch! So viele Paare haben sich hier in der Cité d'amour ihre Liebe versprochen und ihr auch gleich ein Denkmal gesetzt. Jetzt können alle Leute diese schönen Liebesschlösser bewundern.
Ich will für uns auch eins haben! Komm, wir gehen sofort zum Stand dort hinten und kaufen auch eins. Dann können wir auch zeigen, dass wir aneinander gekettet sind.
Ich will für uns auch eins haben! Komm, wir gehen sofort zum Stand dort hinten und kaufen auch eins. Dann können wir auch zeigen, dass wir aneinander gekettet sind.
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Widerstand ist zwecklos
Das musste ich beim Anblick dieses Dings unweigerlich denken. Wahrscheinlich mochte sein Schöpfer die Borg und hatte ein paar alte Hauptplatinen über. Auf jeden Fall ist die Skultptur Teil des "Parcours off 7" von der Galerie 208 geworden, die man derzeit noch bis zum 7. November auf den Straßen des 7. Arrondissements in Paris bewundern kann.
Montag, 22. Oktober 2012
Herbst
Nachdem es hier die gesamte letzte Woche geregnet hat, ist am Sonntag noch einmal die Sonne heraus gekommen und alle Leute konnten eine wunderschöne Herbstzeit genießen. Das Laub der Bäume war vielerorts - wie hier im Jardin du Luxembourg - schon malerisch herbstlich gefärbt.
Bei diesem schönen Wetter konnten noch einmal Hochzeitfotos gerettet werden und die Kleinen hatten ihren Spaß beim Ponyreiten oder sonstigem Herumtollen.
Bei diesem schönen Wetter konnten noch einmal Hochzeitfotos gerettet werden und die Kleinen hatten ihren Spaß beim Ponyreiten oder sonstigem Herumtollen.
Sonntag, 21. Oktober 2012
Le Grand Rex
Etwa 2 Fußminuten von meiner Wohnung entfernt liegt das größte und geschichtsträchtigste Kino in Paris: das Grand Rex. Es ist wirklich groß und fügt sich nicht sehr harmonisch in seine nähere Umgebung ein, trotzdem ist es ein Monument historique, steht also unter Denkmalschutz.
Hier finden nicht nur Filmvorführungen, sondern auch Theatervorführungen und Konzerte statt. Es hat einen richtigen Kultstatus erreicht und auch ein Nachtclub ist integriert.
Allerdings habe ich den berühmten großen Saal noch nie besucht, da hier - sagen wir mal - eher mäßige Titel laufen - Blockbuster halt. Gestern abend (Samstag) wäre es beinahe soweit gewesen. Nachdem der ursprünglich vorgesehene Film, der in einem anderen Kino lief, ausverkauft war, stand der Plan, ins Grand Rex zu gehen. Es lief der neue Asterix-Film, aber der Saal soll es ja wert sein. Dort angekommen, mussten wir dann leider feststellen: geschlossen für eine private Veranstaltung. Tja, wieder nichts!
Hier finden nicht nur Filmvorführungen, sondern auch Theatervorführungen und Konzerte statt. Es hat einen richtigen Kultstatus erreicht und auch ein Nachtclub ist integriert.
Allerdings habe ich den berühmten großen Saal noch nie besucht, da hier - sagen wir mal - eher mäßige Titel laufen - Blockbuster halt. Gestern abend (Samstag) wäre es beinahe soweit gewesen. Nachdem der ursprünglich vorgesehene Film, der in einem anderen Kino lief, ausverkauft war, stand der Plan, ins Grand Rex zu gehen. Es lief der neue Asterix-Film, aber der Saal soll es ja wert sein. Dort angekommen, mussten wir dann leider feststellen: geschlossen für eine private Veranstaltung. Tja, wieder nichts!
Sonntag, 7. Oktober 2012
La nuit blanche
Weiße Nacht, das ist hier das Sinnbild fürs Durchmachen, für die Nacht, die zum Tag gemacht wird. Gleichzeitig ist dies aber auch der Name für eine alljährlich wiederkehrende Kulturveranstaltung in Paris, die vorigen Samstag wieder einmal stattgefunden hat.
Leider hat es die ganze Nacht hindurch geregnet, so dass das stundenlange Warten in den Schlangen vor den Eingängen der einzelnen Ausstellungen dieses Jahr noch weniger Spaß gemacht hat als sonst. Nur der Eiffelturm sah ganz gut aus, wie er mit der Spitze so in den Regenwolken hing.
Man konnte einen Blick hinter die Kulissen werfen und mit den Puppenbauern und "Schauspielern" reden, außerdem wurden Autogramme geschrieben. Hier ein paar Impressionen.
Beim linken Bild handelt es sich um die Latexrückstände auf dem Boden, die beim Herstellungsprozess mit der Zeit herunter getropft sind und diese Skulptur erschaffen haben. Das ganze wurde gerahmt und dort gezeigt. In der Mitte ist ein gefrorener Sarko zu sehen und rechts, nun ja, ein Finger.
Danach sind wir noch ein wenig weiter durch den Regen geirrt, aber entweder waren die Schlangen zu lang oder die ausgestellte Sache echt langweilig. Wir hatten aber auch recht bald genug vom Regen und sind lieber was essen gegangen.
Leider hat es die ganze Nacht hindurch geregnet, so dass das stundenlange Warten in den Schlangen vor den Eingängen der einzelnen Ausstellungen dieses Jahr noch weniger Spaß gemacht hat als sonst. Nur der Eiffelturm sah ganz gut aus, wie er mit der Spitze so in den Regenwolken hing.
Die einzige bemerkenswerte Veranstaltung, in die ich es geschafft habe, war im Palais de Tokyo. In dieser architektonisch wirklich erstaunlichen Galerie hatte sich für diesen Abend die Mannschaft von "Les guignols de l'Info" einquartiert. Hierbei handelt es sich um eine sehr bekannte und erfolgreiche tägliche Sartiresendung im französischen Fernsehen, in denen Marionetten die Hauptrolle spielen. Sie traten an diesem Abend dort auch live auf.
Danach sind wir noch ein wenig weiter durch den Regen geirrt, aber entweder waren die Schlangen zu lang oder die ausgestellte Sache echt langweilig. Wir hatten aber auch recht bald genug vom Regen und sind lieber was essen gegangen.
Donnerstag, 20. September 2012
Islamische Kunst im Musée du Louvre
Am Samstag, den 22.9.2012, wird im Louvre nach mehrjähriger Bautätigkeit die Abteilung für islamische Kunst eröffnet. Dieses Ereignis wurde monatelang verkündet und fällt jetzt leider in eine sehr ungünstige Zeit. Ich hoffe, dass die Ausstellung nicht unter der politischen Situation zu leiden hat. Ich freue mich jedenfalls schon auf einen Besuch.
Samstag, 25. August 2012
Bootstour
So, nach anderthalb Jahren kann ich nun endlich eine weitere wichtige Touristenaktivität auf meiner Liste abhaken: eine Bootstour auf der Seine. Bisher habe ich mich nicht dazu durchringen können, weil ich immer etwas naserümpfend auf die überfüllten Kähne geschaut habe, wenn sie vorbeifuhren und es meiner Ansicht nach für jemanden von der Küste auch interessantere Dinge hier gibt. Heute wurde ich netterweise von zwei Kollegen zu einer Fahrt eingeladen und es war in der Tat sehr schön. Ich kann es nur weiterempfehlen.
Die Fahrt startete an der Place de la Bastille auf dem Canal St. Martin und wir fuhren durch eine Schleuse zur Seine. Danach ging es durch ganz Paris bis hin zur Freiheitstatue auf der anderen Seite im Westen, um sie herum und danach zurück.
Man hat viel zu sehen und bekommt einige Dinge erzählt. Wie vielleicht auf den folgenden Bildern zu erahnen ist, herrscht ganz schön Betrieb auf dem Wasser. Unser Boot hatte es zum Glück nicht so eilig und wurde mehrmals von ein paar Riesenschiffen überholt.
Die Fahrt startete an der Place de la Bastille auf dem Canal St. Martin und wir fuhren durch eine Schleuse zur Seine. Danach ging es durch ganz Paris bis hin zur Freiheitstatue auf der anderen Seite im Westen, um sie herum und danach zurück.
Man hat viel zu sehen und bekommt einige Dinge erzählt. Wie vielleicht auf den folgenden Bildern zu erahnen ist, herrscht ganz schön Betrieb auf dem Wasser. Unser Boot hatte es zum Glück nicht so eilig und wurde mehrmals von ein paar Riesenschiffen überholt.
Mittwoch, 18. Juli 2012
Chinatown
Die gibt es in Paris nicht wirklich, aber ein sehr asiatisch geprägtes Viertel. Zwischen Place d'Italie und Porte de Choisy im Süden erstreckt sich ein Areal, in welchem sehr viele asiatische Geschäfte und Restaurants zu finden sind. In den meisten Geschäften sind nur asiatische Schriftzeichen zu sehen.
Auch die berühmte Schnellrestaurantkette hat sich hier angepasst.
Auch die berühmte Schnellrestaurantkette hat sich hier angepasst.
Im nördlichen Zentrum im 2. Arrondissement um die Rue Saint Anne herum gibt es noch ein speziell japanisches Viertel. Dort gibt es auch einen sehr großen Buchladen, in dem nur japanische Sachen, unter anderem Mangas, zu finden sind.
Sonntag, 15. Juli 2012
Eindrücke von der Fête Nationale
Ein paar Impressionen von den Ereignissen am 14. Juli dürfen hier natürlich nicht fehlen. Farben spielen die Hauptrolle.
Sehr patriotisches Accessoir, was aber wahrscheinlich noch von der EM stammt:
Wirklich jeder war voll dabei:
Folgendes darf natürlich auch nicht fehlen:
Es gab natürlich wieder einige, die aus der Reihe tanzten:
Und abends kam dann wieder alles durcheinander:
Sehr patriotisches Accessoir, was aber wahrscheinlich noch von der EM stammt:
Wirklich jeder war voll dabei:
Folgendes darf natürlich auch nicht fehlen:
Es gab natürlich wieder einige, die aus der Reihe tanzten:
Und abends kam dann wieder alles durcheinander:
Donnerstag, 12. Juli 2012
Quatorze juillet
Ja, endlich ist es soweit. Ganz Paris kann es kaum erwarten, der 14. Juli naht. Die Place de la Concorde ist seit Mittwoch gesperrt, nachdem dort seit einem Monat schon die Tribünen für die Prominenz stehen. Meine Kollegen, die die ganze Situation dadurch in einem noch schöneren Stau erleben dürfen, sind besonders begeistert.
Aber im Ernst, die Zeitungen überschlagen sich mit Berichten über die Vorbereitungen. Am Mittwoch hat schon eine Probe-Parade stattgefunden, der Verteidigungsminister war zufrieden bis begeistert. Es ist ja auch für ihn eine Premiere, er ist frisch im Amt. Das Ganze hat bei Dauerregen stattgefunden und für Samstag ist die Vorhersage auch nicht viel besser. Die Flugzeuge sind ebenfalls schon eine Proberunde geflogen, was ich nicht direkt mitbekommen habe. Aber so ein Probefliegen habe ich bereits 2010 einen Tag vor meinem Geburtstag erleben dürfen.
Heute habe ich in der Metro Fremdenlegionäre gesehen, erkennbar am markanten weißen Hut. Die sieht man in Paris ja auch nicht alle Tage. Die Sappeure, von denen ich letztes Jahr berichtet habe, gehören im Übrigen auch der Fremdenlegion an, wurde mir berichtet (und kann man auch nachlesen). Auf dem Foto von damals erkennt man auch den weißen Hut.
Jeder freut sich aufs große Feuerwerk. Dazu vielleicht ein paar Hintergrundinformationen: bereits einen Tag früher, also am Freitagabend finden in den kleineren Städten um Paris organisierte Feuerwerke statt, die man sich von Paris aus angucken kann. Dieses Jahr wird daraus aber wahrscheinlich wegen des Regens nichts. Außerdem bemerkenswert in diesem Zusammenhang: es gibt zu Silvester in Paris kein Feuerwerk. Kein bisschen! Wer hier also eins sehen will, muss Anfang Juli herkommen.
Aber im Ernst, die Zeitungen überschlagen sich mit Berichten über die Vorbereitungen. Am Mittwoch hat schon eine Probe-Parade stattgefunden, der Verteidigungsminister war zufrieden bis begeistert. Es ist ja auch für ihn eine Premiere, er ist frisch im Amt. Das Ganze hat bei Dauerregen stattgefunden und für Samstag ist die Vorhersage auch nicht viel besser. Die Flugzeuge sind ebenfalls schon eine Proberunde geflogen, was ich nicht direkt mitbekommen habe. Aber so ein Probefliegen habe ich bereits 2010 einen Tag vor meinem Geburtstag erleben dürfen.
Heute habe ich in der Metro Fremdenlegionäre gesehen, erkennbar am markanten weißen Hut. Die sieht man in Paris ja auch nicht alle Tage. Die Sappeure, von denen ich letztes Jahr berichtet habe, gehören im Übrigen auch der Fremdenlegion an, wurde mir berichtet (und kann man auch nachlesen). Auf dem Foto von damals erkennt man auch den weißen Hut.
Jeder freut sich aufs große Feuerwerk. Dazu vielleicht ein paar Hintergrundinformationen: bereits einen Tag früher, also am Freitagabend finden in den kleineren Städten um Paris organisierte Feuerwerke statt, die man sich von Paris aus angucken kann. Dieses Jahr wird daraus aber wahrscheinlich wegen des Regens nichts. Außerdem bemerkenswert in diesem Zusammenhang: es gibt zu Silvester in Paris kein Feuerwerk. Kein bisschen! Wer hier also eins sehen will, muss Anfang Juli herkommen.
Dienstag, 15. Mai 2012
Exportschlager
Anne und ich waren vor ein paar Wochen auf Usedom unterwegs. Wir haben dort einige Sehenswürdigkeiten besucht, zu denen auch eine restaurierte Windmühle gehörte. Auf dem Gelände fiel mir sofort ein alter Mühlenstein ins Auge.
Mir kam dieses poröse Gestein am unteren Ende bekannt vor. Es wurde mir nämlich gerade erst erklärt, worum es sich dabei handelt. Das war in Paris. Hierbei handelt es sich nämlich um Meulière ein sehr hartes und poröses Gestein, welches sehr oft in der Architektur alter Häuser in der Umgebung von Paris zu beobachten ist. Er wurde hauptsächlich im 19. Jahrhundert in Steinbrüchen rund um Paris abgebaut und er ist so hart, dass der Abbau sehr teuer war und seine Verwendung als edel galt. Innerhalb von Paris sind nur einige wenige ehemalige Adelsresidenzen damit errichtet. Auch wenn man sich heute sicherlich über sein Aussehen streiten kann, galt es damals als schick.
Durch seine Härte und grobe Struktur eignet das Gestein sich offenbar auch hervorragend für die Herstellung von Mühlensteinen, wie dieses Beispiel zeigt. Offenbar sogar so gut, dass man diese beachtlich großen Steine - dieser hier hat einen Durchmesser von ungefähr zwei Metern - durch halb Europa transportierte.
Und auch eine Inschrift bestätigt die französische Herkunft: [Fabri]k französischer Mühlensteine Friedrich Wegner in Stettin. Vor ein paar Wochen wäre ich sicherlich einfach daran vorbeigegangen.
Mir kam dieses poröse Gestein am unteren Ende bekannt vor. Es wurde mir nämlich gerade erst erklärt, worum es sich dabei handelt. Das war in Paris. Hierbei handelt es sich nämlich um Meulière ein sehr hartes und poröses Gestein, welches sehr oft in der Architektur alter Häuser in der Umgebung von Paris zu beobachten ist. Er wurde hauptsächlich im 19. Jahrhundert in Steinbrüchen rund um Paris abgebaut und er ist so hart, dass der Abbau sehr teuer war und seine Verwendung als edel galt. Innerhalb von Paris sind nur einige wenige ehemalige Adelsresidenzen damit errichtet. Auch wenn man sich heute sicherlich über sein Aussehen streiten kann, galt es damals als schick.
Durch seine Härte und grobe Struktur eignet das Gestein sich offenbar auch hervorragend für die Herstellung von Mühlensteinen, wie dieses Beispiel zeigt. Offenbar sogar so gut, dass man diese beachtlich großen Steine - dieser hier hat einen Durchmesser von ungefähr zwei Metern - durch halb Europa transportierte.
Und auch eine Inschrift bestätigt die französische Herkunft: [Fabri]k französischer Mühlensteine Friedrich Wegner in Stettin. Vor ein paar Wochen wäre ich sicherlich einfach daran vorbeigegangen.
Dienstag, 20. März 2012
Bordeaux
Ich war gerade für anderthalb Tage dienstlich in Bordeaux. Da die Zugfahrt von dreieinhalb Stunden für meine Kollegen viiiiel zu lang war, sind wir geflogen. Es gab viel mit den Leuten vor Ort zu besprechen, weshalb nicht viel Freizeit blieb. Dennoch sind wir gestern Abend, also zwei Kollegen und ich, noch ein wenig die Innenstadt erkunden gewesen, einschließlich eines netten Restaurantbesuchs. Obwohl sie im Inland liegt, herrscht in der Stadt ein maritimes Flair, weil sie durch einen sehr breiten Fluss - die Garonne - mit dem Meer verbunden ist und hier früher einer der größten Häfen Frankreichs lag. Die Architektur der Stadt ist pompös und lässt auf ihren Reichtum, besonders in vergangenen Zeiten, schließen. Die Grundlage dieses Reichtums bildete früher der Handel, insbesondere mit Wein und Sklaven. Am meisten in Erinnerung wird mir wohl der trockene Satz einer Kollegin bleiben, ein Teil ihrer Familiengeschichte sei hier geschrieben worden. Sie wurde auf Martinique geboren und hat afrikanische Vorfahren.
Freitag, 24. Februar 2012
Freiheitsstatue - Nachtrag
Ich hatte ja früher von unserem Ausflug berichtet, auf dem wir alle Freiheitsstatuen in Paris aufspüren wollten. Das war uns ja nicht gelungen, weil wir zu faul waren noch einmal zum Musèe des Arts et Mètiers zu gehen, was direkt bei mir um die Ecke ist. Ich gehe praktisch jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit vorbei, hab aber selten Zeit ein Foto zu machen. Lange Rede, kurzer Sinn, endlich habe ich Bilder, die auch die beiden letzten zeigen.
Das eine Modell vor dem Museum, das andere in einer ehemaligen Kirche, die jetzt als Ausstellungsraum dient. Das Museum ist übrigens sehr interessant für alle Technikbegeisterten. Es gibt viele alte Apparate zu sehen und bedeutende Dinge der Technikgeschichte zu sehen. Das Bild im Innenraum ist übrigens ziemlich schlecht, weil es dunkel war und wir nur einen Versuch hatten. Danach war der Akku von Annes Kamera leer. Hier gibt es ein schöneres Bild des Exemplars im Innenraum zu sehen, ohne den komischen Typen daneben und mit einem Raketenmotor und einem Satelliten dahinter.
Das eine Modell vor dem Museum, das andere in einer ehemaligen Kirche, die jetzt als Ausstellungsraum dient. Das Museum ist übrigens sehr interessant für alle Technikbegeisterten. Es gibt viele alte Apparate zu sehen und bedeutende Dinge der Technikgeschichte zu sehen. Das Bild im Innenraum ist übrigens ziemlich schlecht, weil es dunkel war und wir nur einen Versuch hatten. Danach war der Akku von Annes Kamera leer. Hier gibt es ein schöneres Bild des Exemplars im Innenraum zu sehen, ohne den komischen Typen daneben und mit einem Raketenmotor und einem Satelliten dahinter.
Samstag, 18. Februar 2012
Museumsbesuch
Eigentlich nichts besonderes, würde man denken. Aber wir waren endlich mal im Louvre. Dieses meistbesuchte Museum der Welt hatten wir lange Zeit gemieden, weil die Schlange davor meistens abschreckend lang war. Diese Woche am Freitagabend bot sich allerdings die günstige Gelegenheit eines fachkundig auf deutsch geführten Besuchs. Frédéric, ein bereits erwähnter Kollege und gebürtiger Pariser, gehört nämlich zu den Freunden des Louvre und ist über viele Dinge wirklich sehr informiert. Er hat uns die Freude gemacht, uns 3 Stunden durch die reichhaltige Sammlung des Museums zu führen. Jetzt wissen wir, dass Blau in der Renaissance eine wirklich teure Farbe war und dass einige Personen gewollt oder ungewollt in einige Szenen montiert wurden, obwohl sie gar nicht anwesend waren. Außerdem ist in einige Gemälde soviel Inhalt hineingequetscht, dass es ganze Bücher nur über diese einzelnen Bilder gibt (ja, Frédéric hatte eines dabei). Prunk und Antikes gab es auch viel zu sehen und außerdem wurden ein bischen Musik und eine athletische Perfomance geboten, wovon wir aber nicht viel mitbekommen haben. Danach waren Anne und ich völlig reizüberflutet.
Samstag, 11. Februar 2012
Französische Passion
In diesen Tagen findet im Grand Palais eine Austellung statt, die - wie mir erklärt wurde - eine große Passion vieler Franzosen repräsentiert: die Liebe zu Karten und Plänen. Man sammelt und betrachtet vorzugsweise alte geographische Zeichnungen von Landschaften und besonders historischen Bauwerken und Ortschaften. Die ausgestellte Sammlung bildet demnach den Höhepunkt dieses kollektiven Hobbies. Es handelt sich um eine königliche Reliefsammlung von historisch bedeutsamen Festungen und Festungsstädten. Das besondere ist, dass es sich um zeitgenössische Modelle handelt, die zur strategischen Planung dienten. Anhand dieser aufwendigen Konstruktionen wurde den verschiedenen französischen Königen die Vor- und Nachteile verschiedener Bauwerke erläutert und bei der Gelegenheit wurden natürlich auch finanzielle Mittel erbeten. Außerdem boten diese sehr detailreichen und beeindruckenden Reliefs die Möglichkeit, ausländischen Staatsgästen zu imponieren und sie einzuschüchtern. Mir hat es gefallen, allerdings ist das Grand Palais unbeheizt und die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt haben den Spaß ein wenig eingeschränkt.
Montag, 26. Dezember 2011
Weihnachtsstreik
Die besinnliche Zeit des Jahres wurde für mich durch einen Generalstreik eingeleitet. Diesmal streikten die Belgier gegen die Sparmaßnahmen der Regierung, die ihre Staatsschulden in den Griff bekommen wollte. Als Folge brach der gesamte Bahnverkehr Belgiens zusammen und auch mein Zug nach Köln fuhr nicht. Also war ich gezwungen, als Alternative die gute alte Deutsche Bahn zu nehmen. Diese fährt nämlich von Paris und zwar mit einem Umweg um Belgien herum nach Frankfurt am Main. Von hier konnte ich mich dann auf den Weg nach Bonn machen, ab da ging es mit dem Auto nach Rostock weiter. Danach verlief alles ohne nennenswerte Störungen und ich hatte schöne Weihnachten. Es gab genüssliche Geschenke und einen leckeren Entenbraten.
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Eiffelturm bei Nacht
Ich habe übrigens wunderschöne Fotos vom Eiffelturm bei Nacht gemacht. Mit all der glitzernden Lichtinstallationen. Die werde ich hier allerdings nicht zeigen, da eben diese Installationen unter dem Urheberschutz des entwerfenden Künstlers stehen und man tatsächlich eine Erlaubnis einholen muss, wenn man diese Fotos veröffentlichen will. Und man weiß ja nie.
Außerdem wurde Paris jetzt in der Adventszeit in eine "wunderschöne" Weihnachtsbeleuchtung getaucht. Dabei wurde allerdings meist amerikanischen Traditionen gefolgt. Vorherrschende Leuchtmittel sind weiße und blaue LED. Mein Geschmack ist es nicht, aber es scheint vielen zu gefallen. Es folgen als Bild zwei bekannte kommerzielle Beispiele.
Außerdem wurde Paris jetzt in der Adventszeit in eine "wunderschöne" Weihnachtsbeleuchtung getaucht. Dabei wurde allerdings meist amerikanischen Traditionen gefolgt. Vorherrschende Leuchtmittel sind weiße und blaue LED. Mein Geschmack ist es nicht, aber es scheint vielen zu gefallen. Es folgen als Bild zwei bekannte kommerzielle Beispiele.
Mittwoch, 30. November 2011
Statue de la Liberté - eine Exkursion
Die Freiheitsstatue, die heute auf Liberty Island vor New York steht, wurde, wie manche wissen, in Paris gebaut. 1885 wurde sie dann in Einzelteilen nach Amerika verschifft.
Heute gibt es in Paris noch 4 ähnliche Statuen, von denen zwei Nachbildungen und die anderen beiden kleinere Modelle sind, die als Vorbild für das Original gedient haben. Auf einem meiner Streifzüge mit Anne durch die Stadt haben wir mal versucht, von allen Fotos zu machen.
Die größte dieser Statuen steht auf einer Seine-Insel. Bei ihr handelt es sich um die Nachbildung, die das amerikanische Volk dem französischen aus Dankbarkeit zurückgeschickt hat.
Eine weitere Nachbildung befindet sich auf einem Restaurantschiff gleich gegenüber dem Eiffelturm.
Im Jardin du Luxembourg ist eines der Vorbilder öffentlich ausgestellt.
Das eigentliche Modell, das zum Modellieren der heute bekannten größten Statue benutzt wurde, ist im Musée des Arts et Metiers ausgestellt, das sich gleich in der Umgebung meiner Wohnung befindet. Aber da hab ich es noch nicht hinein geschafft.
Heute gibt es in Paris noch 4 ähnliche Statuen, von denen zwei Nachbildungen und die anderen beiden kleinere Modelle sind, die als Vorbild für das Original gedient haben. Auf einem meiner Streifzüge mit Anne durch die Stadt haben wir mal versucht, von allen Fotos zu machen.
Die größte dieser Statuen steht auf einer Seine-Insel. Bei ihr handelt es sich um die Nachbildung, die das amerikanische Volk dem französischen aus Dankbarkeit zurückgeschickt hat.
Eine weitere Nachbildung befindet sich auf einem Restaurantschiff gleich gegenüber dem Eiffelturm.
Im Jardin du Luxembourg ist eines der Vorbilder öffentlich ausgestellt.
Das eigentliche Modell, das zum Modellieren der heute bekannten größten Statue benutzt wurde, ist im Musée des Arts et Metiers ausgestellt, das sich gleich in der Umgebung meiner Wohnung befindet. Aber da hab ich es noch nicht hinein geschafft.
Dienstag, 29. November 2011
Froschschenkel
Es ist mal wieder die Gelegenheit gekommen, Klischees über Franzosen richtig zu stellen. Richtig ist zwar, dass sie öfter mal Schnecken essen, aber Froschschenkel stehen ganz ganz selten auf dem Speiseplan. Zumindest haben mir das letzte Woche die drei Franzosen versichert, mit denen ich zum Abendessen eben genau jene verspeiste. Zwei Drittel dieser Menge Franzosen gab an, gar noch nie Froschschenkel gegessen zu haben, während ein Drittel erst einmal in den Genuss kam. Für mich war es jedenfalls eine Premiere und ich habe bei der Zubereitung ein paar Fotos geschossen.
In dieser Form gibt es sie frisch zu kaufen und nachdem man Krallen und Wirbelsäule abgeschnitten hat, kann man sie dünsten und mit Püree servieren. Dazu beispielsweise ein Riesling. Der Geschmack geht in Richtung Hühnchen mit einem Beigeschmack Dorsch. Man hat sehr viel zu Nagen und zu Pulen. Für all jene, die gerade keinen Froschhändler in der Nähe haben, sei gesagt, dass eingefrorene Exemplare nicht sehr gut schmecken. Von denen haben wir auch ein paar probiert.
In dieser Form gibt es sie frisch zu kaufen und nachdem man Krallen und Wirbelsäule abgeschnitten hat, kann man sie dünsten und mit Püree servieren. Dazu beispielsweise ein Riesling. Der Geschmack geht in Richtung Hühnchen mit einem Beigeschmack Dorsch. Man hat sehr viel zu Nagen und zu Pulen. Für all jene, die gerade keinen Froschhändler in der Nähe haben, sei gesagt, dass eingefrorene Exemplare nicht sehr gut schmecken. Von denen haben wir auch ein paar probiert.
Umgebung
Ich bin heute Schalotten und Ingwer bei meinem Lieblingsgemüsehändler einkaufen gewesen. Dieser befindet sich gleich um die Ecke nahe der Porte Saint-Denis, die übrigens Vorbild für den Arc de Triomphe de l'Etoile war. Dieses Tor wollte ich schon immer mal gerne fotografieren und da dort gerade lustige Tierhälften abgeladen wurden, bot sich eine günstige Gelegenheit.
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